Präsident Donald Trump schätzte am Dienstag, dem 14. April, dass der Krieg mit dem Iran „fast beendet“ sei, laut einem Interview, das dem New York Post gegeben wurde. Er fügte hinzu, dass „etwas innerhalb der nächsten zwei Tage passieren könnte“ bezüglich einer Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Washington und Teheran, diesmal wieder in Islamabad, Pakistan, das seit Beginn der Krise als Vermittler fungiert.

Verhandlungszeichen

Laut France 24 und AFP nahm Trump einen entschieden optimistischen Ton an und behauptete, dass der Iran „sehr stark auf ein Abkommen aus sei“. Diese Erklärung folgt auf das relative Scheitern einer ersten Verhandlungsrunde am Wochenende zuvor in Islamabad. Vizepräsident JD Vance hatte von „viel Fortschritt“ gesprochen, aber es wurde kein konkretes Abkommen erzielt.

Israel-Libanon: Historische direkte Gespräche

Parallel dazu kündigte die amerikanische Diplomatie an, dass Israel und der Libanon vereinbart hätten, direkte Verhandlungen für einen dauerhaften Frieden aufzunehmen, im Anschluss an „produktive Gespräche“ in Washington. Außenminister Marco Rubio rief beide Parteien auf, diese „historische Gelegenheit“ zu ergreifen. Der libanesische Botschafter in den Vereinigten Staaten bezeichnete diese Gespräche als „konstruktiv“.

Zehn Länder fordern Ende der Feindseligkeiten

Gleichzeitig veröffentlichte eine Koalition von zehn Ländern – darunter Frankreich, Deutschland und Japan – eine gemeinsame Erklärung, in der sie „das dringende Ende der Feindseligkeiten“ im Nahen Osten forderte, so La DH. Der von Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 15. April, im Élysée einberufene Verteidigungsrat soll die Haltung Frankreichs im Persischen Golf erörtern.

Quellen:

- France 24 — Der Krieg „fast beendet“ laut Trump, 15. April 2026

- BFM TV — Trump hält Krieg für „fast beendet“, 15. April 2026

- Libération — Die Nachrichten vom Mittwoch, dem 15. April, 15. April 2026

- La DH — Zehn Länder fordern Ende der Feindseligkeiten, 15. April 2026