Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die Äußerungen von Präsident Donald Trump, der ein mögliches Ende des Konflikts mit dem Iran in "zwei bis drei Wochen" andeutete. Die Aktienindizes stiegen und die Ölpreise fielen, was den steigenden Trend der letzten Wochen infolge der Spannungen im Nahen Osten umkehrte. (Quelle: Euronews, BBC, Reuters)

Die Straße von Hormus, durch die etwa 20 % des weltweiten Öls transportiert werden, steht im Mittelpunkt der Besorgnis. Ihre teilweise Schließung durch den Iran hat seit Beginn des Konflikts vor einem Monat zu einem Anstieg der Rohölpreise geführt. Trump knüpfte einen Waffenstillstand an die Wiedereröffnung der Straße. (Quelle: AP News, BBC News)

Der iranische Angriff auf einen kuwaitischen Öltanker vor Dubai am 31. März verdeutlicht die Fragilität der nautischen Situation. Die Feuerwehr von Dubai konnte das Feuer ohne Ölteppich löschen. Die Fluggesellschaft Emirates verbot die Einreise und den Transit iranischer Staatsangehöriger in die Vereinigten Arabischen Emirate. (Quelle: Shipping Telegraph, Reuters)

Analysten bleiben vorsichtig. Während Trumps Äußerungen die Ölpreise vorübergehend gesenkt haben, hat der von der US-Regierung vorgeschlagene 15-Punkte-Waffenstillstandsplan noch keine offizielle Antwort aus Teheran erhalten. Der fortgesetzte Einsatz amerikanischer Truppen in der Region deutet darauf hin, dass die militärische Situation weiterhin fließend ist. (Quelle: AP News, CBS News)

In Frankreich ist der Anstieg der Kraftstoffpreise aufgrund des Konflikts Thema einer Regierungssitzung am Mittwoch unter der Leitung von Sébastien Lecornu. Die Benzinpreise an den Zapfsäulen sind seit Beginn des Konflikts erheblich gestiegen und belasten die Kaufkraft der Haushalte. (Quelle: Mediapart / AFP)