Das Central Command der US-Streitkräfte (CENTCOM) hat am Montag, dem 13. April 2026, die offizielle Einleitung der Blockade aller iranischen Häfen bekannt gegeben, nachdem die Verhandlungen in Islamabad am Wochenende zuvor gescheitert waren. Laut Associated Press ist der Seehandel in der Straße von Hormuz nun praktisch zum Stillstand gekommen, eine beispiellose Situation seit dem Iran-Irak-Krieg der 1980er Jahre. Präsident Donald Trump erklärte, das Ziel sei es, "die Straße von Hormuz von Minen zu befreien" und den Iran daran zu hindern, "von der Kontrolle dieser entscheidenden Wasserstraße zu profitieren".
Eine beispiellose Eskalation
Die Blockade stellt eine massive Eskalation im Konflikt dar. Channel News Asia berichtet, dass US-Kriegsschiffe, darunter Zerstörer der Arleigh Burke-Klasse und ein Flugzeugträger, nun den Eingang zur Straße patrouillieren. Der Iran hat über das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) sofort reagiert und gewarnt, dass "jedes sich der Straße nähernde Militärschiff als Verletzung des Waffenstillstands betrachtet und mit äußerster Härte behandelt wird". Diese Drohung unterstreicht das Risiko einer direkten Konfrontation zwischen den beiden Marinen.
Globale Konsequenzen
Die Straße von Hormuz ist ein strategischer Engpass, über den rund 20 % des weltweiten Öls transportiert werden. USA Today berichtet, dass der bereits durch das Scheitern der Gespräche in Islamabad geschwächte zweiwöchige Waffenstillstand nun "in unmittelbarer Gefahr" sei. Die Golfstaaten, insbesondere die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien, riefen zur Zurückhaltung auf und befürchteten die wirtschaftlichen Folgen einer anhaltenden Blockade. Die Europäische Union hat ein dringendes Treffen der Außenminister einberufen, um die Situation zu bewerten.
Märkte unter Spannung
Die Finanzmärkte reagierten sofort. CNN Business bestätigt, dass die Ölpreise am Montagmorgen auf über 100 US-Dollar pro Barrel gestiegen sind, wobei Brent mit 103 US-Dollar seinen höchsten Stand seit der Eskalation im Februar erreichte. Die asiatischen Börsen gaben nach, der Nikkei verlor 1,8 % und der Hang Seng 2,1 %. Analysten von Goldman Sachs warnen, dass der Ölpreis bei einer Blockade, die mehr als ein paar Tage dauert, 120 US-Dollar erreichen könnte, mit erheblichen Auswirkungen auf die globale Inflation.
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