Mittwoch, der 1. April 2026, markiert das Inkrafttreten mehrerer gesetzlicher Maßnahmen, die das tägliche Leben von Millionen Franzosen betreffen werden. Die wichtigste: Die "prime d'activité" (Arbeitsprämie) wird im Rahmen des Finanzgesetzes 2026 neu bewertet, mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 50 Euro pro Monat, so Le Parisien und service-public.fr. (Quelle: Service-public.fr, Le Parisien, RTL)

Die Sozialleistungen – Familienbeihilfen, APL (persönliche Wohnbeihilfen), AAH (Behindertenbeihilfen für Erwachsene) – werden am 1. April um 0,9 % neu bewertet, gemäß der Inflationsanpassung. Diese jährliche Neubewertung folgt auf einen März, der von einer Erhöhung der Krankenhauskosten und der neuen Steuer auf kleine Pakete geprägt war. (Quelle: La Croix, Huffington Post, Yahoo Actualités / AFP)

Der Energiescheck wird ab April an berechtigte Haushalte versendet, eine Hilfe zur Bewältigung der Heiz- und Stromkosten. Außerdem wird die Einkommensteuererklärung für 2025 in Kürze eröffnet, wobei die ersten Online-Fristen im Mai erwartet werden. (Quelle: Journal du Geek, RTL)

Der Winterfrieden endet am 1. April, was die Wiederaufnahme von Mieträumungen ermöglicht. Diese Maßnahme betrifft potenziell Tausende von Haushalten mit Mietrückständen in einem Kontext anhaltender Wohnungskrise. Wohnungsbauverbände rufen zur Wachsamkeit auf. (Quelle: La Croix, AFP)

Was die Kraftstoffe betrifft, so findet an diesem Mittwochmorgen eine Regierungssitzung unter Premierminister Sébastien Lecornu statt, um die Frage der Kraftstoffpreise zu erörtern, die seit mehreren Wochen Gegenstand von Diskussionen waren. Der Anstieg der Energiepreise aufgrund des Iran-USA-Konflikts belastet die Kaufkraft. (Quelle: Mediapart / AFP)