Laut einer Umfrage, die 2026 von SupplyChainBrain veröffentlicht wurde, erwarten über 76% der globalen Supply-Chain-Führungskräfte in diesem Jahr höhere Störungen und planen, ihre Investitionen in künstliche Intelligenz und prädiktive Technologien signifikant zu erhöhen, um die Widerstandsfähigkeit ihrer Lieferketten zu verbessern.

Die Umfrage, die unter 3.650 C-Level-Führungskräften und 3.350 Supply-Chain-Managern weltweit durchgeführt wurde, zeigt, dass KI heute als zentrales strategisches Werkzeug betrachtet wird. Die häufigsten Anwendungsfälle sind: Nachfrageprognose, Bestandsoptimierung, Erkennung von Lieferantenrisiken und dynamische Routenplanung in der Logistik.

Laut Gitnux (Februar 2026) wächst der KI-Markt in der Lieferkette rapide, mit dokumentierten Verbesserungen bei der Kostensenkung, der Prognosegenauigkeit und der betrieblichen Effizienz. Unternehmen, die KI in ihre Logistik integriert haben, berichten von einer Reduzierung der Betriebskosten um 15 bis 35%.

Die jüngsten Störungen — geopolitische Spannungen, Handelskonflikte (US-Zölle von 2025), Angriffe auf den Seehandel im Roten Meer — haben die anhaltende Fragilität der globalen Lieferketten verdeutlicht und die Einführung prädiktiver Technologien beschleunigt.

Die Häfen von Rotterdam, Singapur und Shanghai haben massiv in Automatisierung und KI für die Containersortierung, die Optimierung von Anlegestellen und die Vorhersage von Bearbeitungszeiten investiert. Diese „intelligenten Häfen“ ermöglichen es, Entladezeiten zu verkürzen und Staus zu minimieren.

Für KMU wird der Zugang zu KI-gestützten Logistikmanagement-Tools durch SaaS-Plattformen und Cloud-Lösungen demokratisiert. Unternehmen wie Flexport, Project44 und FourKites bieten Echtzeit-Sichtbarkeits-Tools an, die Unternehmen jeder Größe zugänglich sind.